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Bundesrat Berlin

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Während der Generalsanierung bis zum Jahr 2000 wurden wesentliche Teile der komplexen und umfangreichen haustechnischen Versorgung in dem ca. 6.200m² Bruttogeschossfläche umfassenden Keller des Hauses untergebracht, da aus Sicht des Denkmalschutzes eine Anordnung außerhalb des Gebäudes oder auf dem Dach nicht möglich war.

Durch den seit der Generalsanierung um ca. 1,0 m angestiegenen Grundwasserspiegel wurden Teile der Kellersohle und der Wände durch drückendes Grundwasser beansprucht, dem die bestehende Abdichtung nicht standhält.

Der Betrieb des Bundesrates kann mittel- und langfristig nur durch den nachträglichen Einbau einer regelkonformen Kellerabdichtung sichergestellt werden. Im Rahmen der Abdichtungsmaßnahme werden Teile der technischen Anlagen, Trassen und Leitungen aus dem bestehenden Keller zurückgebaut und teilweise in neu zu errichtende Kellerräume ausgelagert. Weiterhin werden die Erschließungswege optimiert.

Die Sanierung erfolgt im laufenden Betrieb des Bundesrates und der im Erdgeschoss befindlichen Druckerei. Bauabläufe, Baustellenzugänge, Baustelleneinrichtungs- und Lagerflächen sowie Sicherheit, Sauberkeit und Lärmschutz werden so geplant und umgesetzt, dass der sensible Betrieb des Bundesrates jederzeit ohne wesentliche Einschränkungen aufrecht erhalten werden kann. Die Ausführung erfolgt aufgrund des vollständigen gebäudetechnischen Funktionserhalts in kleinteiligen Bauabschnitten.
  • Auftraggeber:
    Bundesamt für Bauwesen Raumordnung
  • Architekten:
    Dr. Krekeler Generalplaner GmbH
  • Gesamtbaukosten [brutto]:
    24,8 Mio. €
  • Bauzeit/Projektzeit:
    2016 bis 2019

Leistungsbild

  • Objektüberwachung

Schwerpunkte

  • Bauen im Bestand
  • Bauen im lfd. Betrieb
  • Denkmalschutz
  • Abdichtung
  • Öffentlicher Auftraggeber

Involvierte Mitarbeiter

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